Eich lebt!

Spiel ohne Grenzen auf dem Eicher Sportplatz ein großer Erfolg

Innerhalb der Sportwoche des SV Eintracht Eich wurde am Samstag, den 03. August 2013 ein "Spiel ohne Grenzen" zwischen den unterschiedlichen Dorfteilen von Eich durchgeführt.

 

Die Fußballer der "Alten Herren" des Sportvereins planten und organisierten eine Spieleparade mit sechs unterschiedlichen Spielen, die von sechs Eicher-Dorfmannschaften gegeneinander ausgefochten wurden.

Eich wurde so in sechs gleichgroße Teile aufgeteilt, dass sich über Straßen und Gebiete eine Zusammengehörigkeit ganz natürlich ergab. Ob es das alten Neubaugebiet oder der Dorfkern war, die Teamchefs hatten so Teilnehmer zu mobilisieren, dass Spiele mit 10 bis 18 Teilnehmer durchgeführt werden konnten. Es kamen bis zu 50 Teilnehmer pro Team auf den Horeb.

Die Teamchefs gaben den Dorfgebieten Namen, die einen Bezug zum Dorfgebiet hatte. So traten "Die Gipfelstürmer" aus dem Dorfbereich der Katharinastrasse, Wassenacher Straße, Annastraße und Krayerstraße u.a. gegen das Team "Nastbären" Nickenicher Straße und Am Nastberg, gegen das Team "Dorfmitte" mit Eicherstrasse, Josefstrasse, Florianstrasse u.a., gegen das Team "Tanne" Burgstraße, Schulstraße u.a., gegen  das Team "Südländer" In der Trift, Nickenicher Straße, Auf den vier Morgen u.a. das Team "Kiez 4" mit der Hundsgasse, Eicher Straße, Hintergasse u.a., an.

Die Teams:

Südländer

 

Nastbären

 

Tanne

 

Dorfmitte

 

 

Die Gipfelstürmer

 

 

Kiez4

 

 

Rund 350 Teilnehmer und Zuschauer fanden den Weg auf den Horeb. Ein farbenfrohes Bild, trugen von klein nach groß die jeweiligen Teams auch einheitliche Trikots mit den Teamnamen darauf.

 

 

 

 

 



Unter der Leitung von Günter Zakowski und seinem Schiedrichterteam konnten die Spiele beginnen.

Beim ersten Spiel, mit der Aufgabe mit 15 Mitspielern 20 Golfbälle durch einen Feuerwehrschlauch zu befördern,  siegte das Team Tanne.

 

 

 

 

 

 

 

Im zweiten Spiel mussten 19 Gegenstände so mit Decken über eine Wegstrecke befördert werden, dass der Sieger die geringste Zeit dafür benötigte. Hier waren die "Südländer" erfolgreich.

 

 

 

 

 

Im dritten Spiel sollten 16 Spieler in einer festgelegten Zeit, gefüllte Wasserbecher auf einen Brett über einen Hindernisparcours jongliert werden. Das Team "Gipfelstürmer" hatte das meiste Wasser im Auffangbehälter gesammelt.

 

 

 

 

 

Beim vierten Spiel waren 15 Teilnehmer des jeweiligen Teams mit Kabelbinder an den Händen aneinander gebunden und sollten so viele Hula-Hupp-Reifen in drei Minuten so durch die Mannschaft bringen. Hier lag das Team der Nastbären klar vorne.

 

 

 

 

 

Über eine große Infotafel, die Kurt Engel in sehr viel Detailarbeit erstellt hatte, wurden die Zwischenstände immer aktuell angegeben.

 

Wie im richtigen "Spiel ohne Grenzen" konnten die Teams auch Joker setzen, die die erreichte Punktezahl verdoppelte. Hiermit wurde die Gesamtwertung das ein oder andere Mal durcheinander gewirbelt.

 

 

 

Der Moderator Rudi Kirchem kommentierte die gesamten Spiele mit einer atemberaubenden Hingabe und forderte immer wieder zu einer Laola auf.

Beim fünften Spiel, das ähnlich wie beim Biathlon zwei unterschiedliche Sportarten mit einander verband, starteten pro Team 16 Mitspieler. In Vierergruppen sollte auf zwei Stangen ein Karton über einen Parcours transportiert werden. Anschließend mussten die Spieler Fußbälle in ein Tor schießen. Gelang dies nicht, waren mit dem Karton eine Strafrundenstrecke zu durchlaufen bevor man zur Übergabe an die nächste Vierergruppe des Teams den Karton übergab. Bei diesem Gaudi gewannen die Südländer das packende Rennen.

Im letzten Spiel mussten so viele Fußbälle in einer festgelegten Zeit mit dem Fuß abgeschlagen, aufgefangen und in definierten Zonen weitertransportiert werden. Dieses Spiel erstreckte sich über den gesamten Fußballplatz und war eine tolle Mannschaftsleistung. Hier siegten die Nastbären mit den meisten richtig abgelegten Bällen.

In der Gesamtwertung gab es zwei Sieger. Sowohl die Nastbären, als auch die Südländer hatten 31 Punkten. Moderator Rudi Kirchem machte per Mikrofon den Vorschlag, den gewonnenen Pokal ans "Kappelchen" (Kreuzung Nickenicher Straße/Eicher Straße zu stellen und jede Woche putzt ein anderes Team  die Trophäe. Denn genau hier ist die Dorfgrenze der beiden Teams.

Ein ganz großer Erfolg war dieses "Eich ohne Grenzen". Kamen 350 Zuschauer und Aktive auf den Sportplatz. Ob jung ob alt, Mädchen, Junge große und kleine Eicher, alle hatten Spaß mit- und gegeneinander. Man kam als Nachbar oder neu hinzugezogener ins Gespräch mit den anderen Eicher. Das Dorf hatte auf einmal keine Grenzen mehr. Bei einem kühlen Getränk und einer Bratwurst endete dieser wunderschöne Gemeinschaftstag. Und das Petrus uns Eicher wohlgesonnen ist, das ist ja schön länger bekannt. Bei wunderbaren Sommersonnentemperaturen war es nicht zu heiß für die Spieler auf dem Horeb.

Ob es ein solches spielerisches Eicher Großereignis eine Wiederholung erfährt?

Wir werden es sehen.

Link zum Videobeitrag:

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